Süßigkeiten-Rückruf wegen Salmonellen
Derzeit rufen zwei Unternehmen Süßigkeiten zurück, weil in den Produkten Salmonellen festgestellt wurden. Der Verzehr dieser Bakterien kann zu gesundheitlichen Problemen wie Fieber und Verdauungsbeschwerden wie Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen führen.
Die Firma Kervan GmbH aus Berlin sowie das Unternehmen Kosebate GmbH aus Mannheim (Baden-Württemberg) rufen aktuell jeweils Süßigkeiten zurück. In den Produkten wurden Salmonellen festgestellt. Lebensmittel, die mit diesen Bakterien belastet sind, sollten besser nicht verzehrt werden.
Salmonellen in Halva
Die Kosebate GmbH hat einen Rückruf für das Produkt „Alburj – Halva mit Pistazien“ in den 400-Gramm- und 800-Gramm-Packungen und mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 07/2022 gestartet.
Zur Begründung heißt es in einem Aushang, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat, dass in einer Probe der Charge 07/2022 Salmonellen nachgewiesen wurden. Es bestehe eine Gesundheitsgefahr.
Auch in der Süßigkeit „TAHIN HELVA HALVA, FISTIKLI / PISTACHIO“, Marke: KOSKA 1907, 200 g, MHD: 26.10.2022, Barcode-Nummer: 8 6907 10 009442, Losnummer: 212-300F/20, des Unternehmens Kervan GmbH, wurden laut einem vom BVL veröffentlichten Rückrufschreiben Salmonellen festgestellt.
Symptome können mehrere Tage anhalten
Salmonellen sind Bakterien, deren Stoffwechselprodukte beim Menschen eine akute Darmentzündung, die sogenannte Salmonellose, auslösen können, erklärt das BVL auf seiner Webseite.
In der Regel äußert sich eine typische Salmonelleninfektion durch Übelkeit, eventuell Erbrechen, Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall. Diese Symptome können einige Tage anhalten. Normalerweise heilt die Erkrankung auch ohne ärztliche Behandlung nach wenigen Tagen aus.
Doch vor allem bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall rasch zu einer lebensgefährlichen Austrocknung des Körpers oder zu einer Allgemeininfektion des Körpers führen. Daher sollte in diesen Fällen unverzüglich eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. (ad)
Autoren- und Quelleninformationen
Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Infektion mit Salmonellen, (Abruf: 16.10.2021), Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.